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Terrariumbau vom Designer für Terrarien aus dem Ruhrgebiet

Unser Standpunkt zur Reptilienhaltung

Die artgerechte Haltung von Amphibien und Reptilien in menschlicher Obhut  ist möglich  und ein wichtiger Beitrag zur Erforschung und Erhaltung dieser Tiergruppen.  Jedoch sollte vor der Anschaffung von Reptilien erst das nötige Fachwissen und die Sachkunde erworben werden, aber auch die Überprüfung  der eigenen Möglichkeiten den entsprechenden Platzbedarf für das adulte Tier zu haben, ist notwendig.

Von  unüberlegten Käufen auf Börsen und im Internet raten wir dringend ab, meist fehlt dort die nötige Beratung. Deshalb haben wir für die Vermittlung von Reptilien nachfolgende Anforderungen.

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Ringelnatter Alarme gehen wieder los

Die Ringelnatter ist unsere häufigste einheimische Schlange und müsste jeden bekannt sein, trotzdem werden wir mehrmals die Woche zu Fund - Schlangen  gerufen und finden dann Ringelnattern vor. Das Reptil mit den zwei typischen halbmondförmigen hellen Flecken hinter dem Kopf ist für Menschen völlig harmlos. In Deutschland ist die Ringelnatter besonders geschützt und darf daher nicht belästigt, gefangen oder gar getötet werden.

 

Aussehen
Eine Gruppe von Ringelnattern auf Baumstämmen (Bild: SWR)
Ringelnattern gehören zur Familie der Nattern und damit zu den Kriechtieren oder Reptilien. 

Die Männchen werden bis zu einem Meter lang. Die Weibchen erreichen eine Länge von bis zu 130 Zentimetern, manche sogar bis zu zwei Metern, außerdem sind sie sehr viel dicker als die Männchen.
Eine aufgerichtete Ringelnatter (Bild: SWR)
Ringelnattern sind sehr verschieden gefärbt: Ihr Körper kann rotbraun, schiefergrau oder olivfarben sein und dunkle Längsstreifen oder Flecken besitzen, ab und zu gibt es auch ganz schwarze Tiere. Der Bauch ist weißgrau bis gelblich und gefleckt. Das typische Merkmal sind zwei gelbliche bis weiße halbmondförmige Flecken hinter dem Kopf. Der Kopf selbst ist fast schwarz.
Die Pupillen der Augen sind, wie bei allen Nattern, rund. 
Um wachsen zu können, müssen sich Ringelnattern wie alle Reptilien regelmäßig häuten.
Heimat
Ringelnattern haben ein sehr großes Verbreitungsgebiet. Sie sind in ganz Europa, in Nordafrika und in Westasien zu finden. Dort kommen sie vom Flachland bis in 2000 Meter Höhe vor. In sehr kühlen Gebieten Skandinaviens und Irland fehlen sie allerdings.
Lebensraum
Eine Ringelnatter kriecht durch das Dickicht (Bild: SWR)
Ringelnattern mögen Wasser: Sie leben an Weihern, Tümpeln, auf feuchten Wiesen und in langsam fließenden Gewässern. 

Die Gewässer müssen aber von üppigen Pflanzen umgeben sein, damit die Schlangen sich verstecken können. 

Auch alte Bäume sind wichtig, in deren großen Wurzeln die Ringelnattern kleine Höhlen für die Eiablage und zum Überwintern finden.
Rassen und Arten
Weil Ringelnattern ein so großes Verbreitungsgebiet haben, gibt es auch mehrere Unterarten. Sie unterscheiden sich vor allem in der Färbung und in der Größe.
Die Gewöhnliche Ringelnatter lebt östlich der Elbe und bis Skandinavien und Westrussland. Die Barrenringelnatter kommt im westlichen Europa und in Norditalien vor. Die Spanische Ringelnatter ist auf der iberischen Halbinsel und in Nordwestafrika zu finden, die Streifenringelnatter auf dem Balkan bis Kleinasien und zum Kaspischen Meer. Die Russische Ringelnatter lebt in Russland, die Sizilianische auf Sizilien. Auf den Inseln Korsika und Sardinien und einigen griechischen Inseln gibt es weitere Unterarten.

Aktualisiert (Freitag, den 02. September 2011 um 09:58 Uhr)

 
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